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Marktumfeld und Preisgestaltung für Eisensulfat und Mangansulfat
Laut Marktdaten vom 28. Juli 2026 bewegen sich Eisensulfat und Mangansulfat in entgegengesetzte Richtungen. Die genauen Informationen sind nachfolgend aufgeführt.
Die Auftragslage im Eisensulfatsektor bleibt insgesamt schwach. Die Hersteller sitzen auf hohen Lagerbeständen, ohne dass eine Entspannung in Sicht ist. Die Nachfrage in nachgelagerten Bereichen bleibt ebenfalls schwach, und eine Besserung ist kurzfristig unwahrscheinlich. Die Betriebsdaten sind weiterhin unbefriedigend: Die Auslastung liegt bei lediglich 67 % und die Kapazitätsauslastung bei nur 27 %. In diesem schwierigen Marktumfeld fielen die Preise für Eisensulfat diese Woche um 100 RMB pro Tonne. Das Produkt befindet sich weiterhin in einem Abwärtstrend und verzeichnet damit den dritten monatlichen Rückgang in Folge.
Im Gegensatz dazu ist Mangansulfat diese Woche das stärkste Produkt am Markt und verzeichnet einen stabilen Preistrend. Vor diesem Hintergrund profitiert Mangansulfat von einer soliden Kostenstützung. Die Preise für Manganerz und Schwefelsäure bleiben in den Hauptfördergebieten Hunan und Guangxi hoch und bilden so eine stabile Kostenuntergrenze. Gleichzeitig ist die Exportnachfrage robust. Ausländische Mangansulfat-Produzenten haben ihre Produktion weiterhin eingestellt, was zu einer starken Verlagerung der Auslandsaufträge nach China führt. Die nachgelagerten Futtermittel- und Düngemittelsektoren im Inland befinden sich in der Nebensaison und kaufen nur bei Bedarf ein, doch das deutliche Exportwachstum sorgt für volle Auftragsbücher bei den Herstellern. Die Aufträge sind bis Mitte/Ende September eingeplant, was zu einem knappen Angebot führt. Bezüglich der Auftrags- und Betriebsdaten liegt der Auftragslieferzyklus unverändert bei 55–60 Tagen. Die Auslastung beträgt 94 % und die Kapazitätsauslastung 72 %, beides bleibt konstant.


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